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Die Zukunft Ruandas ist weiblich – Bilderausstellung des Frauennotrufs Mainz
Der Frauennotruf Mainz hat eine Wanderausstellung mit dem Titel "Die Zukunft Ruandas ist weiblich" konzipiert. Unter anderem werden Porträts von Frauen und Mädchen im Partnerland Ruanda gezeigt. Begonnen hatte das Interesse des Frauennotrufs Mainz an der Situation von Frauen und Mädchen im kleinen Ruanda im Jahr 2001, als eine ruandesische Frauendelegation die Fachstelle zum Thema Sexualisierte Gewalt besuchte. Weitere Besuche und Austauschgespräche folgten, unter anderem auch mit der First Lady, Mme Kagame im Dezember 2004 und noch einmal im Januar 2009 mit der heutigen Botschafterin Christine Nkulikiyinka. Mehrmals reisten die Notruf-Frauen Anette Diehl und Petra Hauschild ehrenamtlich in das kleine afrikanische Land, um sich persönlich einen Eindruck vom Leben der Frauen in dem rheinland-pfälzischen Partnerland zu verschaffen, das mit dem Genozid 1994 ein Trauma erlebt hatte. Seither informieren sie in Bilder-Vorträgen über die Situation von Frauen in Ruanda und über das Thema „(Sexualisierte) Gewalt an Frauen und Mädchen weltweit“. Die Fotos der Ausstellung stammen von Anette Diehl, Karin Drach, Petra Hauschild, Christian Lenhart, Gina Siebelitz und Beate Wegmann und wurden auf unterschiedlichen Reisen aufgenommen.
Die Ausstellung besteht aus 15 Bildtafeln (DIN A3) und 5 Texttafeln (DIN A4). Sie kann ab sofort kostenlos bei der Gleichstellungsstelle der Kreisverwaltung Mainz – Bingen ausgeliehen werden. Hin- und Rücktransport muss von den AusleiherInnen übernommen werden. Die Notruf-Mitarbeiterinnen bieten begleitend dazu auch einen Vortrag an.
Nähere Informationen bei:
Gleichstellungsstelle
Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Georg-Rückert-Str. 11
55218 Ingelheim
Tel. 06132 / 787-1040
Fax 06132 / 787-1098
E-Mail: glst@mainz-bingen.de
Notruf und die Beratung für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V.: