Zuteilung eines Ausfuhrkennzeichens

(Annahmeschluss jeweils 1 Stunde vor Ende der regulären Öffnungszeiten)

Ausfuhrkennzeichen sind grundsätzlich bei der Zulassungsbehörde zu beantragen, die für den Wohnsitz des Fahrzeughalters zuständig ist.
Besteht im Inland kein Wohnsitz, keine Niederlassung oder keine Dienststelle, so ist die Behörde des Wohnorts oder des Aufenthaltsorts eines Empfangsberechtigten zuständig.
Der Empfangsberechtigte sowie der Fahrzeughalter haben die Erklärung zur Empfangsberechtigung bei Zuteilung eines Ausfuhr- oder Kurzzeitkennzeichens abzugeben und zu unterschreiben.
Zum Erhalt eines Ausfuhrkennzeichens benötigen Sie folgende Unterlagen:
  • Fahrzeugbrief oder Zulassungsbescheinigung Teil II
  • Fahrzeugschein, Abmeldebescheinigung oder Zulassungsbescheinigung Teil I
  • Bisherige Kennzeichenschilder, wenn das Fahrzeug noch zugelassen ist
  • eine gültige Versicherungsbestätigungskarte (Deckungskarte) für Ausfuhrkennzeichen
  • Gültige Ausweispapiere (Personalausweis oder Reisepass mit Meldebestätigung) Führerschein und ähnliche Dokumente werden nicht anerkannt !
  • Ausländische Mitbürger benötigen einen Pass mit Meldebestätigung sowie eine gültige Aufenthaltserlaubnis.
  • Erklärung zur Empfangsberechtigung

Besonderheiten:

  • Zulassung durch einen Dritten: formlose, schriftliche Vollmacht dessen, für den das Fahrzeug zugelassen werden soll.
  • Minderjährige: Hier wird die Unterschrift von beiden Erziehungsberechtigten benötigt. Diese müssen entweder in der Zulassungsstelle direkt abgegeben oder amtlich beglaubigt sein.
  • Firmen: Für die Zulassung eines Firmenwagens benötigen Sie einen Auszug aus dem Gewerbe- bzw. Handelsregister, die Ausweispapiere des/der Geschäftsführer sowie dessen/deren Vollmacht.
  • Bei Wohnsitz außerhalb von Deutschland: Hat der Empfangsberechtigte seinen Wohnsitz nicht im Landkreis Mainz-Bingen, ist die persönliche Anwesenheit des Empfangsberechtigten bei Zuteilung des Ausfuhrkennzeichens erforderlich. Der Wohnsitz des Empfangsberechtigten ist nachzuweisen durch Vorlage des Personalausweises oder Reisepass mit polizeilicher Meldebestätigung.

Hinweis:

Das Fahrzeug muss in jedem Fall bei der jeweiligen Zulassungsstelle vorgefahren werden.

Sofern das Fahrzeug nicht im Landkreis Mainz-Bingen zugelassen ist und Fahrzeugbrief oder -schein bzw. Zulassungsbescheinigung Teil I oder II fehlen, kann die Zuteilung eines Ausfuhrkennzeichens nur mit Zustimmung der letzten kennzeichenführenden Zulassungsbehörde durchgeführt werden. Fehlt die Zulassungsbescheinigung Teil II, ist vor ein Aufbietungsverfahren durchzuführen. Das Aufbietungsverfahren dauert im Regelfall 16 Tage. Auf das Aufbietungsverfahren selbst hat die Zulassungsbehörde keinen Einfluss. Vor Ablauf dieser Frist ist die Zuteilung eines Ausfuhrkennzeichen ist möglich.



 

Formulare (PDF) zum Download: