Verpflichtungserklärungen

Sie möchten jemanden zu Besuch einladen, der für die Einreise ein Visum benötigt ?

Das Visum wird von der zuständigen Auslandsvertretung der Bundesrepublik Deutschland (Botschaft oder Generalkonsulat) erteilt. Die Auslandsvertretungen verlangen für die Erteilung eines Besuchervisums regelmäßig die Vorlage einer formellen Verpflichtungserklärung. Die Ausländerbehörden verwenden für diese Verpflichtungserklärung ein bundeseinheitlich fälschungssicheres Formular. Die Verpflichtungserklärung geben Sie gegenüber der Ausländerbehörde ab. Ihr Gast hat bei der Beantragung seines Besuchsvisums das Original der Verpflichtungserklärung und einen Krankersicherungsschutz für die Bundesrepublik Deutschland der zuständigen Deutschen Auslandsvertretung vorzulegen. Ob weitere Unterlagen zur Vorlage bei der zuständigen Auslandsvertretung erforderlich sind, ist hier nicht bekannt, sondern direkt dort zu erfragen.

Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass die deutsche Auslandsvertretung trotz Vorlage der Verpflichtungserklärung die Erteilung eines Visums ohne Darlegung von Gründen ablehnen kann.

Die deutsche Auslandsvertretung entscheidet über die Erteilung eines Besuchsvisums in alleiniger Zuständigkeit.


Bitte legen Sie folgende Unterlagen vor:

  • gültiger amtlicher Ausweis (Personalausweis/Reisepass)
  • aktueller Einkommensnachweis des Besuchsempfängers (z.B. die letzten 3 Gehaltsnachweise oder der letzte Rentenbescheid, bei Selbständigen und freiberuflich tätigen Personen: betriebswirtschaftliche Auswertung der letzten 3 Monate des Steuerberaters)
  • Mietvertrag und aktuelles Mieterhöhungsschreiben, bzw. bei Eigenheim Grundbuchauszug oder Kaufvertrag und Finanzierungsnachweis


Zur Einladung einer Person aus dem Ausland benötigen wir folgende persönliche Daten Ihres Gastes:

  • Familienname und Vorname (auch für mitreisende Ehegatten/Kinder)
  • Geburtstag und Geburtsort (auch für mitreisende Ehegatten/Kinder)
  • Staatsangehörigkeit
  • Reisepass Nummer (nicht unbedingt erforderlich)
  • Anschrift im Heimatland
  • Verwandtschaftsverhältnis
  • Dauer und Zweck des Aufenthaltes

Umfang der Verpflichtung:

Die von Ihnen eingegangene Verpflichtung hinsichtlich Ihres Gastes umfasst die Erstattung von sämtlichen öffentlichen Mitteln, die für den Lebensunterhalt einschließlich der Versorgung mit Wohnraum und der Versorgung im Krankheitsfall oder bei Pflegebedürftigkeit entstehen (z.B. Kosten für Arztbesuch, Medikamente, Krankenhausaufenthalt). Dies gilt auch, soweit die Aufwendungen auf einem gesetzlichen Anspruch beruhen (z.B. Leistungen nach dem Zweiten oder Zwölftem Buch Sozialgesetzbuch oder dem Asylbewerberleistungsgesetz. Darüber hinaus umfasst Ihre Verpflichtungserklärung auch die Ausreisekosten- bzw. ggf. die notwendigen Abschiebungskosten (Beförderungs- und Reisekosten zum ausländischen Zielort, sowie Begleit-, Übersetzungs-, Verpflegungs- und Haftkosten. Der Erstattungsanspruch gegenüber dem Verpflichtenden/Gastgeber(in) steht der Behörde zu, die entsprechende öffentliche Mittel für die verpflichtende Person/Personen aufgewendet hat.


 

Formulare zum Download (PDF):