Regenwassernutzung / -versickerung

Regenwassernutzung

Die Nutzung von Regenwasser im Haushalt war bis in den 60er Jahren in ländlichen Regionen weithin üblich. Erst die Trinkwasserversorgung beendet diese Tradition. Die Vorteile der Regenwassernutzung sind zum Beispiel:
  • Einsparung von Trinkwasser für WC-Spülung, Waschmaschine, Gartenbewässerung,
  • Rückhaltung des Regenwassers bei starken Niederschlägen und damit Entlastung der Kanalisation.
Die einfachste Möglichkeit der Regenwassernutzung ist die Regentonne. Die Nutzung im Haus bedarf besonderer Installation.

Bei einem Vorhaben zur Nutzung von Regenwasser sollten Sie unbedingt vorher mit der Unteren Wasserbehörde Einzelheiten besprechen.


Regenwasserversickerung

Die Regenwasserversickerung ist eng mit der Regenwassernutzung verknüpft. Sie trägt zur Grundwasserneubildung und Abwasservermeidung bei. Die Anlagen zur Regenwasserversickerung sind stark von den lokalen Untergrundverhältnissen abhängig. Die Versickerung von unbelastetem Oberflächenwasser (Dach- und Verkehrsflächen) ist im wesentlichen in folgenden Fällen möglich:
  • Flächenversickerung auf nicht befahrenen Flächen,
  • Muldenversickerung mit geringer Zwischenspeicherung
Gesetzliche Regelungen gibt es im Landeswassergesetz.Soweit eine wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich ist, erteilt diese die Untere Wasserbehörde.

 

Formulare / Publikationen zum Download (PDF):