Bauvoranfrage / Bauantrag

Ab dem 1. August 2015 gilt in Rheinland-Pfalz eine neue Landesbauordnung, mit der das Bauen in Rheinland-Pfalz künftig noch einfacher wird. Das neue Verfahrensrecht verringert die Bürokratie, verkürzt die Verfahren und bringt Kosteneinsparungen durch geringere Gebühren.

Im Freistellungsverfahren werden die Bauunterlagen nicht geprüft, im vereinfachten Verfahren werden sie nur eingeschränkt geprüft. Die Einschränkung der bauaufsichtlichen Prüfung erfordert vom Bauherrn und von den von ihm bestellten Personen erhöhte Sorgfalt. Der Qualifikation des Entwurfsverfassers kommt dabei besondere Bedeutung zu:
Er muss mit den geltenden Bauvorschriften vertraut sein und sich darüber auch auf dem Laufenden halten.

Für Wohngebäude der Gebäudeklassen 1 bis 3 gibt es keine Baugenehmigung mehr, wenn im Bereich eines Bebauungsplanes gebaut wird, die Erschließung gesichert ist und die Festsetzungen eingehalten sind.
In diesen Fällen  muss  das Freistellungsverfahren durchgeführt werden.

Vor Einreichung eines Bauantrages können Sie zu einzelnen Fragen des Bauvorhabens einen schriftlichen Bescheid (Bauvorbescheid) beantragen.
Möchten Sie Ihre Bauabsicht weiter realisieren wollen, müssen Sie allerdings einen Antrag auf Erteilung einer Baugenehmigung schriftlich in 3-facher Ausfertigung bei der Gemeindeverwaltung einreichen. Sie müssen mit dem Bauantrag alle für die Beurteilung des Vorhabens und die Bearbeitung des Antrages erforderlichen Bauunterlagen einreichen. Die Gemeindeverwaltung leitet den Bauantrag unverzüglich über die Verbandsgemeindeverwaltung an die Kreisverwaltung als Untere Bauaufsichtsbehörde weiter und nimmt umgehend zu dem Vorhaben Stellung.

Nach Eingang Ihrer Anfrage oder Ihres Antrages bei der Unteren Bauaufsichtsbehörde erhalten Sie eine Eingangsbestätigung mit der Bauschein-Nummer unter der Ihr Bauantrag geführt wird. Sie ersparen der Bauaufsichtsbehörde Zeit, wenn Sie bei allen Anfragen die Bauschein-Nummer angeben.

 

Formulare zum Download und weitere Informationen: